Mach mit – Revolutionäre Linke vor Ort
Unsere Ortsgruppen bieten regelmäßig Veranstaltungen zu spannenden Themen an. Nach einem kurzen Input diskutieren wir miteinander. Daneben gibt es die Möglichkeit, einmal monatlich an bundesweiten Zoomveranstaltungen teilzunehmen. Du bist herzlich dazu eingeladen. Wir freuen uns auf deine Teilnahme!
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🚩 BERLIN
Mittwoch, 7. Januar 2026 | 19.00 Uhr
Die US-Aggression gegen Venezuela
Fragen und Antworten für den antiimperialistischen Widerstand
Der amerikanische Angriff auf Venezuela und die Verschleppung des venezolanischen Präsident Maduro auf ein US-Kriegsschiff sind Akte nackter imperialistischer Gewaltpolitik. Die Offenheit, mit der US-Präsident seine Ziele erklärt, macht viele fassungslos – und sie empört zugleich Millionen. Wir stehen am Beginn einer neuen globalen Bewegung gegen den US-Imperialismus unter dem Motto: Hände weg von Venezuela!!
Dies wirft viele Fragen auf. Was motiviert Trump und wie weit wird er gehen? Was sind die Konsequenzen des Sturzes von Maduro, im Kontext der wachsenden Spannungen zwischen den USA und China? Inwieweit reiht sich der US-Angriff in die Tradition US-amerikanischer Interventionen in Lateinamerika ein? Welche Wirkungen haben globale Solidaritätsbewegungen für Länder wie Kuba, Venezuela, Nikaragua oder El Salvador in der Vergangenheit erzielt?
Die Bundesregierung eiert mal wieder herum. Bundeskanzler Merz rechtfertigt de fakto den US-Angriff, indem er mit dem Finger auf das Regime Maduros zeigt. Es sei autoritär und korrupt. Was sagen wir zu Maduro und diesem Argument?
Diese und andere Fragen wollen wir diskutieren. Du bist herzlich eingeladen!
Zur Orientierung empfehlen wir die Erklärung der Internationalen Sozialistischen Tendenz zum US-Angriff gegen Venezuela: klicke hier
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🚩 BERLIN

⭐️ Lesekreis ⭐️
Sonntag, 11. Januar 2026 | 13.00 Uhr
Über hundert Jahre nach der russischen Revolution bleibt Lenin eine welthistorische Figur, allerdings eine hoch umstrittene. Aus Geschichtsbüchern kennen wir ihn als diktatorischen Führer und Wegbereiter des Stalinismus – ein Zerrbild, das John Molyneux in Lenin für heute demontiert, um den wahren Lenin zu entdecken.
Seine Ideen bleiben aktuell und relevant – ob zum Widerstand gegen Krieg und Imperialismus, dem Eintreten gegen jede Form von Unterdrückung, der internationalen Arbeiterrevolution, dem Sturz des Staates und der Notwendigkeit einer revolutionären Organisation – für den Kampf gegen einen globalen Kapitalismus, der von Krise zu Krise der Katastrophe entgegen stolpert.
Wenn Du Interesse hast: Anmeldung und Veranstaltungsort erhältst Du unter
info@revolinks.de
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🚩 BUNDESWEITE ZOOMVERANSTALTUNG
Mittwoch, 14. Januar 2026 | 19.00 Uhr
US-Aggression gegen Venezuela: Trump, Maduro und die Linke
Der US-Angriff gegen Venezuela und die Verschleppung von Präsident Maduro ist ein Akt nackter imperialistischer Aggression. Washington ist Venezuela ein Dorn im Auge, seit Hugo Chavez dort vor fast dreißig Jahren an die Macht gekommen ist. Die USA unterstützten 2002 einen Putsch gegen Chávez, der am Massenwiderstand scheiterte. Chavez rief in der Folge den Aufbau des „Sozialismus im 21. Jahrhundert“ aus.
Nach dem Angriff auf Venezuela drohten US-Präsident Trump und sein Außenminister Rubio Kolumbien, Kuba, Mexiko und Grönland. Sie orientieren sich dabei an der Monroe-Doktrin, die Lateinamerika zum Hinterhof der USA erklärt hatte. Doch – nach der Entführung von Maduro haben sie als erstes versucht, mit dessen Nachfolgerin Rodríguez ins Geschäft zu kommen.
Wie geht das zusammen? Welche Linie verfolgt der US-Imperialismus unter Trump? Wie funktioniert das System in Venezuela? Und wie sollte sich die antiimperialistische Linke dazu positionieren?
Diese und andere Fragen wollen wir auf einer bundesweiten Zoomsitzung diskutieren.
Möchtest Du teilnehmen? Du bist herzlich eingeladen!
Den Link erhältst Du bei Anmeldung unter: info@revolinks.de (bitte gib deinen Namen und Ort an)
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🚩 MARBURG
Dienstag, 20. Januar 2026 | 18.00 Uhr
Vom Klassenkampf zur Revolution: Wie funktioniert Geschichte?
Die Welt, in der wir leben, ist geprägt von Ausbeutung und Unterdrückung. Deshalb ruft sie regelmäßig Widerstand und Streiks, Revolten und Revolutionen hervor.
Doch was muss geschehen, damit diese erfolgreich sind? Nach welchen Gesetzmäßigkeiten funktioniert gesellschaftliche Veränderung?
Der moderne Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte, sondern ein Teil von ihr. Wenn wir uns also daran machen zu verstehen, nach welchem Muster Geschichte funktioniert, geht es dabei nicht um das Studieren einer stumpfen Abfolge von Ereignissen und großer Persönlichkeiten, sondern um das Verständnis unserer modernen Welt, um sie zu verändern.
Die Schlüsse, die aus der Geschichte gezogen werden, sind also hochpolitisch! Wir wollen uns mit euch anschauen, was uns die Klassenkämpfe der Vergangenheit lehren – und wie wir selbst in die Geschichte eingreifen können!
Wo? – In Marburg (Hessen); genauer Veranstaltungsort auf Anfrage bei info@revolinks.de📍
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🚩 FRANKFURT am Main
Samstag, 24. Januar 2026 | 19.00 Uhr
Künstliche Intelligenz: Gefahr, Chance oder Hype?
Seitdem der amerikanische Technologiekonzern OpenAI Ende 2022 die Anwendung ChatGPT zum ersten Mal öffentlich zugänglich machte, ist „Künstliche Intelligenz“ (KI) überall. Windows-Computer haben jetzt einen „KI-Kopiloten“. Immer mehr Websites, Videos und Internet-Posts sind KI-generiert.
Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder behauptete: „Mit KI und den Möglichkeiten wird unser Leben besser. Wir werden Dinge machen können, an die denken wir heute noch gar nicht.“
Was ist da dran? Was ist KI eigentlich? Revolutioniert sie den Kapitalismus, wie wir ihn kennen?
Diese und andere Fragen wollen wir diskutieren! Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Wo? – Im Feinkostladen „Paradies“, Kaiserstraße 69A, 60329 Frankfurt am Main (Nähe Ffm Hbf)📍
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🚩 BERLIN
Sonntag, 1. Februar 2026 | 11.00 – 14.00 Uhr
Großer Saal, Mehringhof | Gneisenaustr. 2a | Berlin-Kreuzberg (Nähe U-Mehringdamm)
Antifaschismus-Tag: Kämpfen gegen die Gefahr von rechts – aber wie!?
Der Aufstieg der AfD ist beängstigend. Die Partei radikalisiert sich zunehmend nach rechts. Führende AfD-Politiker stellen offen die Forderung nach „Remigration“. Sie meinen damit bis zu 15 Millionen Menschen mit migrantischen Wurzeln in Deutschland. Die Umsetzung dieser Ziele liefe auf die Einführung eines Lagersystems, Masseninhaftierungen und Deportationen hinaus.
Dennoch könnte in diesem Jahr die AfD den ersten Ministerpräsidenten in einem Bundesland stellen: In Sachsen-Anhalt liegt die Partei in Umfragen bei 40 %.
Was tun? Um den Faschismus bekämpfen zu können, müssen wir ihn verstehen. Und wir müssen aus der Geschichte lernen: Unter welchen Bedingungen die Nazis an die Macht kommen können – aber auch, wie ihre Bewegung immer wieder zu verschiedenen Zeitpunkten in verschiedenen Ländern erfolgreich gestoppt wurden.
Wir wollen diese und andere Fragen diskutieren, um eine klare Orientierung für den antifaschistischen Widerstand zu bekommen. Du bist herzlich eingeladen!
Sonntag, 01. Februar, 11.00 – 12.30 Uhr
Was ist Faschismus? Ist die AfD eine faschistische Partei?
Faschismus entstand historisch in Italien. Der Begründer der Bewegung, Benito Mussolini, nannte ihn die “Doktrin der Tat”. Mit Schlägerbanden ging er gegen politische Gegner vor, zerschlug die revoltierende Arbeiterbewegung, marschierte auf Rom und etablierte eine Führerdiktatur. Es war das Vorbild für die Machteroberung der Nazis in Deutschland.
Faschismus ist nicht einfach alles, was rechts und autoritär ist. Es ist eine politische Strömung, die unabhängig auf der Straße aufbaut und nicht wartet, bis das Kapital das grüne Licht gibt. Gleichzeitig kann sie ohne Unterstützung durch das Kapital nicht an die Macht kommen.
Wie passt die AfD in dieses Schema hinein? Führende Politiker wie Björn Höcke stellen sich sehr bewusst in die politische Tradition der Nazis, ohne sich offen dazu zu bekennen. Auch verfügt die AfD nicht über bewaffnete Banden – noch nicht ?
Referentin: Lisa Weigel, Revolutionärin und Antifaschistin aus Stuttgart.
Sonntag, 01. Februar, 12.45 – 14.00 Uhr
Lehren aus der Geschichte ziehen: Wie Nazis in der Vergangenheit erfolgreich gestoppt wurden
Die Machteroberung Hitlers und die folgende Vernichtung der einst lebendigen Arbeiterbewegung in Deutschland liegt immer noch wie ein Trauma über der Linken. Wie konnte die Katastrophe passieren? Was tun, damit sie sich nicht wiederholt?
Tatsache ist: Hitler konnte an die Macht kommen, weil sich die damals starken Parteien der Arbeiterbewegung – KPD und SPD – gegenseitig bekämpft haben, anstatt zusammenzuhalten.
Es gibt viele Beispiele, wo die Einheitsfront der Linke funktioniert hat und faschistische Bewegungen gestoppt worden sind: 1934 in Frankreich, 1936 in England und USA. Aber auch in der Bundesrepublik Deutschland scheiterten NPD und die „Republikaner“ unter SS-Mann Schönhuber am Massenwiderstand.
Was können wir daraus heute lernen? Wir wollen im Detail nachvollziehen, welche Faktoren über Erfolg und Misserfolg im Kampf gegen den Faschismus entscheiden.
Referent: Karl Naujoks, Chefredakteur des Magazins RevoLinks, aktiv in antifaschistischen Bewegungen seit den 80er Jahren
Schlagwörter: +RL, aktuell, Veranstaltungen
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