{"id":8666,"date":"2025-09-23T14:50:23","date_gmt":"2025-09-23T12:50:23","guid":{"rendered":"https:\/\/revolinks.de\/?p=8666"},"modified":"2025-09-23T17:34:33","modified_gmt":"2025-09-23T15:34:33","slug":"deutsche-waffen-morden-mit-in-palaestina","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/revolinks.de\/index.php\/2025\/09\/23\/deutsche-waffen-morden-mit-in-palaestina\/","title":{"rendered":"Deutsche Waffen morden mit in Pal\u00e4stina"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Angesichts des Grauens im Gazastreifen kommt die israelische Regierung immer mehr unter Druck. Die EU-Kommission hat einen Vorschlag f\u00fcr Sanktionen gegen Israel vorgelegt \u2013 doch die Bundesregierung blockiert jede ernsthafte Ma\u00dfnahme. Kein Wunder \u2013 denn deutsche R\u00fcstungsunternehmen verdienen kr\u00e4ftig mit am Massenmord im Gazastreifen. <\/em>Karl Naujoks<em> erkl\u00e4rt, wie eng die Interessen des deutschen Imperialismus mit dem israelischen Kolonialstaat verwoben sind.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Im Dezember 2023 wurde die letzte der vier aus Deutschland bestellten Korvetten vom Typ Sa\u2019ar<em> 6<\/em> an Israel ausgeliefert. Dabei handelt es sich um ein modernes Kriegsschiff, entwickelt und gebaut in Kiel von Thyssen-Krupp Marine Systems (TKMS). Die vier Schiffe sollen das R\u00fcckgrat der israelischen Marine im \u00f6stlichen Mittelmeer bilden \u2013 zur milit\u00e4rischen Absicherung der Ausbeutung von Erdgasvorkommen in internationalen Gew\u00e4ssern, \u00fcber 100 Kilometer vor der israelischen K\u00fcste.<\/p>\n<p>Doch der erste Einsatz des letzten, im Dezember 2023 ausgelieferten Schiffes richtet sich gegen ein ganz anderes Ziel: Wohnh\u00e4user an Land. Die israelischen Streitkr\u00e4fte pr\u00e4sentieren der \u00d6ffentlichkeit stolz den \u00bbersten Kriegseinsatz\u00ab der deutschen Sa\u2019ar 6, so der Titel in einem PR-Video. Darin ist zu sehen, wie das in Deutschland gebaute Kriegsschiff vierzehn Mal hintereinander aus dem Meer auf Geb\u00e4ude im K\u00fcstengebiet des Gazastreifens feuert. Die Einschl\u00e4ge rei\u00dfen Teile von Fassaden heraus, Tr\u00fcmmerst\u00fccke fliegen umher. Das Video soll zeigen, wie effektiv die Schiffe aus Deutschland im Nahostkrieg eingesetzt werden.<\/p>\n<h6><strong>Trotz V\u00f6lkermord: R\u00fcstungslieferungen gehen weiter <\/strong><\/h6>\n<p>Fast zwei Jahre nach Ausbruch des Krieges ist klar: Netanjahus Regierung geht es nicht um die Hamas oder die Befreiung der israelischen Geiseln, sondern um nichts anderes als endg\u00fcltige Vertreibung der pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung aus dem Gazastreifen. Um das Ziel zu erreichen, richtet sie dort ein Armageddon an. Eine von der UN beauftragte unabh\u00e4ngige Untersuchungskommission kam j\u00fcngst zu dem Schluss, dass der israelische Krieg die juristische Definition f\u00fcr einen V\u00f6lkermord erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Die Angriffe der israelischen Armee gegen Hochh\u00e4user, Krankenh\u00e4user, Journalisten, Gottesh\u00e4user, Schulen und schlie\u00dflich die Hungerblockade mitsamt systematischer Erschie\u00dfungen von Menschen, die um Essen anstehen, sind der Bundesregierung und in den Vorstandsetagen der deutschen Konzerne bekannt. Das f\u00fchrte nicht dazu, dass die R\u00fcstungslieferungen aus Deutschland eingestellt worden sind. Auf einer au\u00dferordentlichen Hauptversammlung am 8. August 2025 best\u00e4tigte Thyssen-Krupp, dass das Unternehmen noch im Gesch\u00e4ftsjahr 2024\/25 weitere Komponenten f\u00fcr die Korvetten geliefert hat.<\/p>\n<h6><strong>Gro\u00dfwaffenlieferant Deutschland<\/strong><\/h6>\n<p>Fakt: Zwischen 2019 und 2023 stammten etwa 30 Prozent der israelischen Gro\u00dfwaffenimporte allein aus Deutschland, vor allem Marine und R\u00fcstungstechnik wie Korvetten und U-Boote, so das Stockholm International Peace Research Institute.<\/p>\n<p><strong>Nach Ausbruch des laufenden Gazakrieges verzehnfachte sich das Volumen der R\u00fcstungslieferungen aus Deutschland. Im Zeitraum von Oktober 2023 bis Mai 2025 erteilte die Bundesregierung Ausfuhrgenehmigungen f\u00fcr R\u00fcstungsg\u00fcter nach Israel im Gesamtwert von \u00fcber 485 Millionen Euro.<\/strong><\/p>\n<p>Deutschland wurde damit nach den USA zum zweitwichtigsten Lieferanten f\u00fcr die israelischen Streitkr\u00e4fte. Und diese R\u00fcstungsg\u00fcter kommen in Gaza zum Einsatz, nicht nur in spektakul\u00e4rem Beschuss vom Meer aus. In vielen der Markava-4-Panzer des israelischen Heeres stecken Dieselmotoren aus deutscher Produktion. Die Panzerfaust RGW90, auch Matador genannt, gebaut im Siegerland, wird von der israelischen Armee in Gaza im H\u00e4userkampf verwendet \u2013 das dokumentieren Clips israelischer Soldaten im Internet. Die Lieferung von 3000 dieser Panzerf\u00e4uste wurde von der Bundesregierung im Jahr 2023 genehmigt.<\/p>\n<h6><strong>Wir werden zur Kasse gebeten<\/strong><\/h6>\n<p>Das Verr\u00fcckte daran: deutsche R\u00fcstungslieferungen werden nicht allein vom israelischen Staat bezahlt. Ein erheblicher Anteil tr\u00e4gt der deutsche Steuerzahler selbst. Im Januar 2015 dr\u00fcckte die damalige Bundesregierung im Hauruckverfahren einen Sonderhaushaltsbeschluss des Bundestages durch, der eine Beteiligung an den vier Sa\u2019ar 6-Korvetten in H\u00f6he von 115 Millionen Euro vorsah. Diese au\u00dferplanm\u00e4\u00dfige Zusatzausgabe bedeutet, dass 27,5 Prozent der israelischen Kosten f\u00fcr den Bau der Kriegsschiffe aus dem deutschen Staatshaushalt gedeckt werden. Ein Hundert-Millionen-Geschenk aus Deutschland zur Unterdr\u00fcckung der Pal\u00e4stinenser!<\/p>\n<p>F\u00fcr die sechs Atom-Uboote der Dolphin-Klasse, die Israel aus Kiel von TKMS bis 2020 erhielt, war der deutsche Beitrag noch h\u00f6her. Er lag pro U-Boot bei einem Drittel der Projektkosten, rund 135 Millionen Euro allein bei dem letzten Exemplar. Seitdem haben Deutschland und Israel vereinbart, die der ersten drei U-Boote der Dolphin-Klasse durch drei neue der Dakar-Klasse zu ersetzen. Der Preis \u2013 insgesamt 1,7 Milliarden Euro. Deutschland beteiligt sich mit rund 540 Millionen Euro an dem Projekt.<\/p>\n<p>Die Verhandlungen kamen 2020 ins Stocken, da die israelische Seite mehr deutsche Subventionen forderte \u2013 und weil ruchbar wurde, dass Netanjahu und dessen Familie sich pers\u00f6nlich am Deal bereichert haben. Das Problem wurde schlie\u00dflich gel\u00f6st, nachdem sich die Partner auf eine zus\u00e4tzliche \u00bbstrategische Milit\u00e4rkooperation\u00ab einigten: \u00dcber 850 Millionen Euro sollen in israelische Unternehmen der Milit\u00e4rbranche durch deutsche Firmen investiert werden.<\/p>\n<h6><strong>\u203aDeutsche Verantwortung\u2039<\/strong><\/h6>\n<p>Alle diese Deals laufen meist im Verborgenen ab. Dort, wo sie \u00f6ffentlich diskutiert werden, beruft sich die Bundesregierung auf h\u00f6here Ziele. So verteidigte sie das 115 Millionen Euro -Geschenk f\u00fcr die vier Korvetten gegen\u00fcber dem Bundestag so:<br \/>\n<strong><em>\u00bbErst mit dem deutschen Finanzierungsbeitrag wird Israel der Aufbau der oben dargestellten, dringend ben\u00f6tigten F\u00e4higkeiten erm\u00f6glicht. Mit der Zusage einer finanziellen Beteiligung bekennt sich Deutschland unver\u00e4ndert zu seiner besonderen historischen Verantwortung f\u00fcr die Sicherheit des Staates Israel<\/em>.<em>\u00ab<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich brauchte der Staat Israel im Jahr 2015 die \u00bbF\u00e4higkeiten\u00ab auf dem Meer, nicht so dringend, um sich selbst zu verteidigen, sondern um neu entdeckte Erdgasvorkommen in internationalen Gew\u00e4ssern allein ausbeuten zu k\u00f6nnen. Den Nutzen der Subvention teilt sich Tel Aviv mit der deutschen Milit\u00e4rschmiede TKMS, die dank der Auftr\u00e4ge und Subventionsgelder Millionenprofite gescheffelt hat.<\/p>\n<p><strong>Die \u00bbhistorische Verantwortung\u00ab soll der deutschen Bev\u00f6lkerung dreckige R\u00fcstungsmilliarden als etwas Ehrbares schmackhaft machen. Es handelt sich um eine ideologische Nebelkerze, die die wirtschaftlichen und imperialistischen Interessen sowohl Israels, als auch des deutschen Kapitals verschleiern und so Widerstand schw\u00e4chen soll.<\/strong><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich war das deutsche Kapital tief in den V\u00f6lkermord der Nazis an den Juden verstrickt. Das rechtfertigt nicht, dass es heute erneut am V\u00f6lkermord an der pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung profitiert.<\/p>\n<h6><strong>Bundeswehr lernt von den IDF<\/strong><\/h6>\n<p>Die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel sind allerdings nicht so einseitig, wie es auf den ersten Blick aussieht. Israel ist nicht nur Kunde in Deutschland, sondern auch Lieferant.<\/p>\n<p>Das betrifft zahlreiche milit\u00e4rische G\u00fcter, wie die Lieferung von Drohnen vom Typ Heron. Interessanter noch sind einzigartige Erkenntnisse, die sie in den asymmetrischen Kriegen gegen \u203aAufst\u00e4ndische\u2039 gewinnt. Die Bundeswehr hatte lange Zeit aufgrund der Geschichte keine Erfahrungen in \u203aAufstandsbek\u00e4mpfung\u2039. Sie ist daher bem\u00fcht, von diesbez\u00fcglichen Erkenntnissen der israelischen Streitkr\u00e4fte (IDF) zu profitieren.<\/p>\n<p>Der deutsche Einsatz im Afghanistankrieg ab 2002 machte das dringend. In dem Jahr wurde die Zusammenarbeit der Streitkr\u00e4fte Israels und Deutschlands auf Heeresebene formalisiert. Seitdem finden regelm\u00e4\u00dfige deutsch-israelische Heeresgeneralstabsbesprechungen in Deutschland und Israel statt. Das Kommando Spezialkr\u00e4fte (KSK) wurde ab 2003 an der Counter Terrorist School in Tel Aviv ausgebildet, unter anderem im Scharfsch\u00fctzentraining.<\/p>\n<h6><strong>Bundeswehr lernt Tunnelkampf in Israel<\/strong><\/h6>\n<p>Selten wird diese Zusammenarbeit \u00f6ffentlich bekannt. Ein Beleg f\u00fcr sie stammt aus dem Juli 2014. Damals sandte Generalleutnant Bruno Kasdorf, Inspekteur des Heeres, eine \u00dcbersicht zur Einbindung des deutschen Heeres in multilaterale und bilaterale Ma\u00dfnahmen an den Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses im Bundestag. Ein bilateraler Schwerpunkt darin: die deutsch-israelische Zusammenarbeit.<\/p>\n<p>Dort hei\u00dft es: \u00bbF\u00fcr das [deutsche] Heer bildet der Austausch von Einsatzerfahrungen sowie gemeinsame Ausbildungen und \u00dcbungen den Schwerpunkt. Das Heer strebt an, zeitnah israelische Ausbildungseinrichtungen zum \u203aKampf im urbanen Gel\u00e4nde\u2039 (einschlie\u00dflich Tunnelkampf) \u2026 zu nutzen.\u00ab<\/p>\n<p>Bis zu 250 deutsche Soldaten wurden in diesem Zusammenhang nach Israel geschickt. 2015 nahmen dann deutsche Gebirgsj\u00e4ger und die Division Schnelle Kr\u00e4fte an der Ausbildung \u203aKampf im urbanen Gel\u00e4nde\u2039 am Urban War Training Center im israelischen Tze\u2019elim teil.<\/p>\n<p>Umgekehrt kamen zwischen 1990 und 2015 fast 500 israelische Soldaten nach Deutschland, um an Ausbildungsprogrammen, Lehrg\u00e4ngen oder \u00dcbungen der Bundeswehr teilzunehmen. Im Zentrum stand dabei die Ausbildung ausgesuchter israelischer Soldaten an U-Booten, seit 2001 auch im Waffeneinsatz. In den 2000er Jahren folgten Scharfsch\u00fctzen-, Fallschirmj\u00e4ger- und ABC-Lehrg\u00e4nge. 2010 beginnt ein Ausbildungsprogramm auf Kreta mit gemeinsamen Flugabwehr\u00fcbungen, sowie der Austausch auf Ebene von Artillerie und Gebirgsj\u00e4gern.<\/p>\n<h6><strong>Merz<\/strong><strong>&#8218; <\/strong><strong>Pseudo-Waffenstopp<br \/>\n<\/strong><\/h6>\n<p>Diese Beispiele zeigen: Bei der \u203aStaatsr\u00e4son\u2039, von der Kanzlerin Merkel 2008 in der israelischen Knesseth sprach, geht es nicht um eine Verantwortung f\u00fcr Israels \u203aSicherheit\u2039. Es geht viel mehr um eine besondere milit\u00e4rische, geheimdienstliche und strategische Partnerschaft zum Nutzen der R\u00fcstungsindustrie und Streitkr\u00e4fte auf beiden Seiten \u2013 den Preis daf\u00fcr zahlt die pal\u00e4stinensische Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Unter dem wachsenden internationalen Druck verk\u00fcndete nun Bundeskanzler Merz im August, die Bundesregierung genehmige bis auf Weiteres \u00bbkeine Ausfuhren von R\u00fcstungsg\u00fctern, die im Gazastreifen zum Einsatz kommen k\u00f6nnen\u00ab.<\/p>\n<p>Diese Ma\u00dfnahme ist keine, die irgendetwas ver\u00e4ndert. Und das soll sie auch nicht. Bereits genehmigte R\u00fcstungsbestellungen <em>werden<\/em> weiter ausgeliefert. Und R\u00fcstungslieferungen, von denen irgendwelche Abteilungen im Bundeswirtschaftsministerium annehmen, sie w\u00fcrden nicht direkt in Gaza zum Einsatz kommen, werden weitergehen. Dazu geh\u00f6ren insbesondere die U-Boote, mit denen die Netanjahu-Regierung alle Staaten der Region nuklear bedroht.<\/p>\n<p><strong>Eine wirklich harte Ma\u00dfnahme w\u00e4ren EU-Sanktionen, wie die Aussetzung des Assoziierungsabkommens mit Israel. Damit w\u00fcrden Zollverg\u00fcnstigungen entfallen.<\/strong><\/p>\n<p>35 Prozent der Exporte und 45 Prozent der Importe Israels laufen \u00fcber die EU. Das Importvolumen ist damit vier Mal so hoch wie das aus den USA. Eine Einschr\u00e4nkung dieser Warenstr\u00f6me w\u00fcrde der israelischen Wirtschaft wehtun und damit die Kriegstreiber ernsthaft treffen. Allein die Ank\u00fcndigung der EU, \u00fcber die Sanktionen zu diskutieren, lie\u00dfen die B\u00f6rsenkurse in Tel Aviv einbrechen. Doch genau diese EU-Sanktionen blockiert die Bundesregierung.<\/p>\n<h6><strong>Hafenarbeiter haben die Macht, Israels Krieg zu behindern<\/strong><\/h6>\n<p>Sanktionen und andere Ma\u00dfnahmen in Solidarit\u00e4t mit der leidenden pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung wie ein umfassender R\u00fcstungsexportstopp k\u00f6nnen nur von unten durchgesetzt werden. Die Macht dazu haben zum Beispiel Hafenarbeiter, die in manchen L\u00e4ndern bereits gegen die Verladung von f\u00fcr Israel bestimmten G\u00fctern in Aktion getreten sind.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8670 alignleft\" src=\"https:\/\/revolinks.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Neapel-Hauptbahnhof-300x240.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/revolinks.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Neapel-Hauptbahnhof-300x240.jpg 300w, https:\/\/revolinks.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Neapel-Hauptbahnhof-1024x820.jpg 1024w, https:\/\/revolinks.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Neapel-Hauptbahnhof-768x615.jpg 768w, https:\/\/revolinks.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Neapel-Hauptbahnhof-1536x1230.jpg 1536w, https:\/\/revolinks.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Neapel-Hauptbahnhof-2048x1640.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><strong>In Italien mobilisierte die Gewerkschaft CGIL gestern erfolgreich zu einem Ausstand f\u00fcr Pal\u00e4stina. In Griechenland gibt es eine Kampagne zu einem Generalstreik in Unterst\u00fctzung des pal\u00e4stinensischen Widerstands f\u00fcr den 10. Oktober.<\/strong><\/p>\n<p>Das ist die Macht, die der israelischen Barbarei ernsthaft etwas entgegensetzen kann. Es gilt, auch In Deutschland den Druck von unten st\u00e4rker zu machen und in die Betriebe, H\u00e4fen und Flugh\u00e4fen zu tragen. Von der Bundesregierung k\u00f6nnen wir diesbez\u00fcglich nichts erwarten \u2013 zu tief sind die Interessen des deutschen Kapitals mit dem israelischen Kolonialstaat verwoben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts des Grauens im Gazastreifen kommt die israelische Regierung immer mehr unter Druck. Die EU-Kommission hat einen Vorschlag f\u00fcr Sanktionen gegen Israel vorgelegt \u2013 doch die Bundesregierung blockiert jede ernsthafte Ma\u00dfnahme. Kein Wunder \u2013 denn deutsche R\u00fcstungsunternehmen verdienen kr\u00e4ftig mit am Massenmord im Gazastreifen. 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